Craniomandibuläres System und Gesamtorganismus

Funktionsdiagnostik und -therapie, umfassend und praxisgerecht

10. – 11. Mai 2019
Vortrag für Zahnärzte und Zahntechniker
ZÄT-info, Ostbevern

Okklusionsbedingte Fehlfunktionen sind häufig Ursache für ein breites Spektrum peripherer Funktionsstörungen und chronischer Schmerzen, insbesondere am Bewegungsapparat. Auslöser sind meist die Kiefergelenke, die durch ihren funktionellen Aufbau, die anatomische Positionierung und die neurologische Wertigkeit eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für den Gesamtorganismus haben.Ziel des zweitägigen Kurses ist die Darstellung eines praxisgerechten Diagnose- und Therapiekonzeptes, das der wechselseitigen Wirkung okklusal bedingter Funktionsstörungen zwischen dem craniomandibulären mit dem muskuloskelettalen System gerecht wird. Das Untersuchungsverfahren bietet gleichzeitig eine einfache und aussagekräftige Arbeitsgrundlage für die interdisziplinäre Kommunikation mit Manueller Medizin und Orthopädie.

Seminarinhalte:

  • Die Okklusion in ihrer Vernetzung mit dem craniomandibulären und muskuloskelettalen System
  • Die Wirkung von Kiefergelenkfehlfunktionen auf den Bewegungsapparat und das craniosakrale System
  • Interdisziplinäre Diagnostik und Kommunikation mit Orthopädie und Manueller Medizin
  • Wirkprinzipien der häufigsten okklusalen Störungen
  • Zahnärztliche Funktionsdiagnostik unter Einbeziehung des muskuloskelettalen Systems
    · Die Anamnese als Untersuchungswegweiser
    · Untersuchung des craniomandibulären Systems
    · Untersuchung der okklusalen Wirkung auf das muskuloskelettale System
    · Instrumentelle okklusale Diagnostik
  • Untersuchungstransparenz durch optimale Befundbögen
  • Die systematische Analyse von Interferenzen der statischen und dynamischen Okklusion
  • Okklusionskorrektur mit herausnehmbaren oder festsitzenden Okklusionsschienen.
    Indikationen und Charakteristika
  • Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachbereichen
  • Abrechnung und Organisation