Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Zahnheilkunde und manueller Medizin

Zusammenfassung
Die Verkettung zwischen dem kraniomandibulären System (CMS) und dem muskuloskeletalen System ist heute in der Literatur hinreichend beschrieben [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10]. Marx schrieb hierzu in dieser Zeitschrift, dass das CMS innerhalb des muskuloskeletalen Systems eine Sonderstellung einnimmt. Funktionsstörungen aus dem CMS wirken sich dominant auf das Bewegungssystem im Sinne einer primären Läsion aus [11]. Nach Plato gilt es als gesichert, dass kraniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) nur in ihrem Ausgangsstadium sicher und erfolgreich behandelt werden können. Bleiben die Funktionsstörungen in der Kompensationsphase längere Zeit unentdeckt und unbehandelt, entwickeln sich dekompensierte Formen, die nicht nur das CMS, sondern nach und nach Funktionsstörungen im gesamten muskuloskeletalen System nach sich ziehen. Aus einer lokalen Funktionsstörung entwickelt sich eine chronische Erkrankung [12].

Schupp, W. - Boissereé, W. - Haubrich, J. - Heller, R. - Marx, G. - Annunciato, N. - Nölting, R.F.
erschienen in Manuelle Medizin 2010

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